Sonntag, 24. Juli 2016

Der Tank

Der Tank ist ebenfalls eine genietete Alukonstruktion. Damit das Ganze dicht ist, werden alle Verbindungsstellen vor dem Zusammenheften angeschliffen, entfettet und mit einem speziellen Dichtmittel bestrichen. Jede Niete muss vor dem Einsetzen in diese zähe Masse getaucht werden.
Bevor die"Sauerei" mit dem Dichtmittel losgeht habe ich alles mal probeweise zusammen geheftet. Wie gewohnt passt alles perfekt!



Probemontage der Tankbleche

Nach sorgfältiger Vorbereitung d.h. anschleifen und entfetten aller Bleche konnte mit dem Nieten begonnen werden. Zuerst mussten allerdings noch einige Kleinteile wie Niete, Schrauben und Beilagscheiben bereit gelegt werden.



Elektrische Füllstandsanzeige
Deckblech mit mechanischer Füllstandsanzeige
Mit etwas Übung und der Verwendung einer 100er Packung Gummihandschuhe war die befürchtete "Sauerei" dann doch nicht so schlimm.

Tankentnahme und Rücklauf mussten für den Rotax 912 iS Einspritzmotor etwas verändert werden.
Ich habe für die Entnahme den Fingerfilter in einem kleinen Sumpf versenkt.
Der Rücklauf wurde zur besseren Verteilung ebenfalls über einen Fingerfilter realisiert.
Fingerfilter für Entnahme (versenkt) und Rücklauf
Nachdem auch das Deckblech aufgenietet war und das Ganze einige Tage aushärten konnte folgte der letzte Arbeitsschritt - die Dichtheitsprüfung.
Dazu wurde der Tank mit leichtem Überdruck beaufschlagt und dann mit Seifenwasser besprüht. Es konnten keine Blasen festgestellt werden.
Alles dicht!


Tank bei der Dichtheitsprüfung


Dienstag, 31. Mai 2016

Rumpf - Seitenbleche - Überrollbügel - Brandspant

Zuerst mussten die Längsgurte aus Alu Winkelprofil zurecht gebogen werden. Das stellte sich wegen der erstaunlichen Festigkeit des Materials als Herausforderung dar. Aber mit etwas Geduld konnte die geforderte Form recht genau erreicht werden.



Montage der Seitenbleche

Nach dem Zusammennieten des Überrollbügels erfolgte die Probemontage.
Der endgültige Anbau wurde auf später verschoben da sonst das ganze Bauteil nicht mehr aus der Keller-Werkstatt herauszubekommen ist. 



Übersiedeln des Rumpfes in die Garage.





  
Zusammenbau der Seitenruderpedale.




Seitenruderpedale mit Bremszylinder
Um den Einbau Kraftstoff und Bremsleitungen etc. zu erleichtern wurde der Rumpf seitlich gelagert.



Nachdem der Rumpf wieder gedreht war konnten die Seitenruderpedale eingebaut werden.
Die vielen Bremsleitungen sind erforderlich um von beiden Sitzplätzen das linke und rechte Rad unabhängig voneinander bremsen zu können. Damit wird das Flugzeug beim Rollen am Boden gelenkt.
Hoffentlich sind die vielen Verschraubungen dicht.

Seitenruderpedale mit Bremssystem

Das Bodenblech für das Instrumentenabteil mit den Konsolen für den Motorträger wurden als nächstes eingenietet.


Nachdem das Bugfahrwerksbein, Kühler und Motorträger (probe)montiert wurden, könnte mit dem Einbau des Rotax 912 iS Einspritzmotors begonnen werden. 



Sonntag, 13. März 2016

Kraftstoffsystem für Rotax 912 iS

Nach Fertigstellung und Zusammenbau der einzelnen Sektionen des Rumpfmittelteils konnte mit dem Einbau des Kraftstoffsystems begonnen werden.


Rumpfmitte von unten

Cockpitbereich
Der neue Rotax 912 iS Einspritzmotor verfügt über keine mechanische Kraftstoffpumpe.
Daher muss die unter dem Tank vorgesehene elektrische Förderpumpe der Vergaserversion durch zwei Hochdruckpumpen ersetzt werden. 
Zusätzlich ist noch ein Gascolator (Vorfilter/Wasserabscheider) mit Absperrventil zwischen Tank und Pumpenmodul unterzubringen.
Auf Grund der sehr beengten Platzverhältnisse stellte sich das schwieriger dar, als gehofft.
Zudem sind in diesem Bereich auch noch die Steuerseile geführt.

Das Rotax Pumpenmodul wurde direkt unter dem Tank an einer Rippe der Rumpfstruktur befestigt.
Allerdings ist dieser Bereich nach dem Aufnieten des Bodenblechs nur noch durch zwei kleine Handlöcher zugänglich. Auf diesem beengten  Raum auch noch ein Absterrventil, den Gascolator und die entsprechenden Schlauch-/Rohrverbindungen herzustellen und später auch warten zu können, erschien mir unmöglich.
Rumpfunterseite mit Rotax Pumpenmodul
Daher habe ich beschlossen, das Pumpenmodul zu zerlegen und völlig anders aufzubauen.
Pumpenmodul NEU
In dieser Konfiguration passen die Pumpen perfekt in den von oben durch den Gepäckraum zugänglichen Bereich. Im danebenliegenden Abteil ist somit auch genug Platz vorhanden.
Für die Probemontage habe ich das Bodenblech mit einer durchsichtigen Kunststoffplatte ersetzt.





Die verwendeten Teflonschläuche haben sich bei der Montage als etwas "widerspenstig" erwiesen. Daher habe ich alternativ noch Alu-Rohre angefertigt. Diese sollten, wenn einmal zurecht gebogen, wesentlich einfacher zu montieren sein.
Teflonschläuche durch Alu-Rohre ersetzt
Endlich ist das Bodenblech aufgenietet. Die eingeschränkte Zugänglichkeit ist deutlich ersichtlich.
Ansicht wie oben mit montiertem Bodenblech
Rumpfmittelteil wieder in Normallage gedreht
Pumpenmodul: Ansicht vom Gepäckraum
Pumpenmodul: Ansicht von hinten

Freitag, 13. November 2015

Die Center Section ist da!

Vor einer Woche (05.11.2015) ist der Ersatz für die, beim Transport beschädigte, "Center Section" (Rumpf Mittelteil) angekommen.
Endlich konnte mit dem Bau des Rumpfes begonnen werden.

Die neue "Center section"



Ausrichten und Verbohren des hinteren Spants


Nieten der Gepäckraum Bodenbleche
Die äußerste Niete ist fast nicht erreichbar -
- erst nach entsprechender Anpassung der Nietzange können die Nieten gesetzt werden.

Endspant mit Aufnahme des hinteren Flügelholms.
Die letzten Teile dieser Baugruppe.

Lagerung des Flügelklappengestänges.

Die fertige Baugruppe.



Dienstag, 20. Oktober 2015

Vorbereitung für den Bau der Flügel

Die Flaperons (Querruder.-/Landeklappen) wurden Anfang Oktober fertiggestellt.

Holm mit Rippen und Gegengewicht (Stahlrohr !!!)
Rumpfseitiges Lager mit Anlenkung


Beplankung fertig für die letzten Nieten

Vorbereitung von Hilfsholmen und Klappenanlenkungen 
Verstärkung der Nasenholme
Konsolen für Klappen
Hintere Flügelholme mit Verstärkung und Konsolen
Alle weiteren Arbeiten an den Flügeln müssen bis zu Eintreffen der neuen Flügelholme warten.

An die Spitze von Seitenleitwerk und Ruder wurde noch eine GFK Kappe genietet.